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SENFKoRN in Karlsruhe

Karlsruhe

karlsruhe.schloss.1345 karlsruhe.schloss.1351
Karlsruher Schloss vom Schlosspark aus gesehen
Aufnahmen vom 02. April 2011

Karlsruhe liegt in Deutschlands Südwesten. Es ist eine noch nicht sehr alte und auch nicht übermäßig große Stadt, zählt aber immerhin bald 300 Jahre sowie fast 300 Tausend Einwohner. Karlsruhe war die ehemalige Hauptstadt Badens. Es hat in Baden-Württemberg die drittgrößte Einwohnerzahl und ist nach Mannheim die zweitgrößte Stadt im Badischen Landesteil. Karlsruhe entstand Anfang des 18. Jahrhunderts auf dem Reißbrett und ist, im Gegensatz zur ähnlich entstandenen "Quadratestadt" Mannheim, eine "Fächerstadt" mit ihren 32 auf das Schloss als Zentrum zulaufenden Straßen und Alleen. Das Schloss selbst ist das erste und damit älteste Gebäude in Karlsruhe. Die Grundsteinlegung fand am 17. Juni 1715 durch Markgraf Karl III. Wilhelm von Baden-Durlach statt. Der Legende zufolge war der Markgraf bei einem Jagdausflug eingeschlafen und träumte von einer Stadt, weshalb er genau dort das Schloss und die Stadt Karlsruhe als neue Residenz errichten ließ. Allerdings wurde das Schloss zunächst aus Holz erbaut, und erst später (um 1750) enststand auf dem Fundament des alten Holzschlosses ein Schloss aus Stein.

karlsruhe.schlossgartenorangerie.6315
Torbogengebäude
als Zugang zum Schlosspark
vom Botanischem Garten aus
Aufnahme vom 07. Juli 2008

Einige ehemalige und heute nach Karlsruhe eingemeindete Städte und Gemeinden im Umkreis sind deutlich älter als die Stadt und das Schloss selbst, beispielsweise Durlach im Osten, Mühlburg im Westen oder Neureut im Norden. Auch die südlich von Karlsruhe gelegene und selbständig gebliebene Stadt Ettlingen ist fast tausend Jahre älter als Karlsruhe. Selbst auf der eigentlichen Karlsruher Gemarkung, nämlich auf dem Gebiet der heutigen Oststadt, gibt es einen Gebäudekomplex deutlich älteren Ursprungs als das Schloss Karlsruhe, nämlich Schloss Gottesau, welches ursprünglich (um 1100) als Kloster entstand und nach dessen Zerstörung im Jahr 1525 erstmalig um 1600 als Schloss und dann nach diversen weiteren Zerstörungen immer wieder in der einen oder anderen Form wiedererbaut und genutzt wurde (beispielsweise als landwirtschaftlicher Gutshof oder als Artilleriekaserne) und heute als Musikhochschule dient.

karlsruhe.schlossgottesau.1372
Schloss Gottesau
Aufnahme vom 03. April 2011

karlsruhe.rhein.0944
Rhein bei Karlsruhe
mit Rheinbrücke nach Wörth
Aufnahme vom 04. Juli 2008

Karlsruhe liegt am Rhein auf seiner rechten Seite. Auf der anderen (linken) Rheinseite befindet sich im Nordwesten die Pfalz als Teil des Bundeslandes Rheinland-Pfalz. Und unweit von Karlsruhe ist außerdem im Südwesten und ebenfalls auf der anderen (linken) Rheinseite das Elsass in Frankreich gelegen. Weitere Städte auf der rechten Rheinseite und damit ebenfalls in Baden sind im Süden rheinaufwärts (mit zunehmender Entfernung von Karlsruhe) Rastatt, Baden-Baden, Offenburg und Freiburg sowie im Norden rheinabwärts Mannheim.

Karlsruhe ist Sitz der beiden höchsten Gerichte Deutschlands, des Bundesgerichtshofs (als höchster Instanz der Strafgerichtsbarkeit) und des Bundesverfassungsgerichts (als höchstem Gericht in Fragen der Gesetzgebung). Dabei liegt das Bundesverfassungsgericht in unmittelbarer Nachbarschaft zum Schloss auf einem Teilgelände des dem Schlosspark benachbarten Botanischen Gartens. Der Bundesgerichtshof dagegen ist etwas weiter entfernt vom Schloss in der südwestlichen Innenstadt zu finden.

karlsruhe.marktplatzpyramide.6330
Karlsruher Pyramide auf dem Marktplatz der Stadt,
im Hintergrund Straßenbahn und Evangelische Stadtkirche
Aufnahme vom 07. Juli 2008

Wahrzeichen der Stadt Karlsruhe ist die Pyramide auf dem Marktplatz, welche als Grabmal des Stadtgründers Markgraf Karl III. Wilhelm von Baden-Durlach dient.

Bekannt ist Karlsruhe als Stadt, welche die Welt auf Räder stellt: Karl Drais, der Erfinder des Fahrrads, und Carl Benz, der Erfinder des Automobils, sind Söhne der Stadt. Und die Karlsruher Straßenbahn, welche es erlaubt, sogar aus dem weiteren Umland bis direkt in die Stadtmitte zu fahren, hat mittlerweile Modellcharakter. Über die Karlsruher U-Strab als neuestem Projekt mit Bezug zu Rädern ist man dagegen in der Bevölkerung durchaus geteilter Meinung.

Karlsruhe war als Teil der Markgrafschaft Baden-Durlach bei seiner Gründung eine protestantische Stadt. Der Stadtgründer, Karl Wilhelm von Baden-Durlach, gewährte in der Stadt allerdings Religionsfreiheit, um neue Bewohner in die Stadt zu locken. Heute gehören jeweils etwa ein knappes Drittel der Bewohner der Evangelischen Landeskirche und der Römisch-Katholischen Kirche an, das letzte gute Drittel der Bewohner sind anderen Kirchen zugehörig oder konfessionslos.

Karlsruhe-Panorama

karund 0b360
Karlsruhe als 360°-Panorama
Aufnahme vom 25. März 2011

Dieses Panorama wurde im Frühjahr 2011 vom Turm des Karlsruher Schlosses aus aufgenommen und umfasst eine 360°-Rundumsicht. Zentral im Süden (bei karund 180g-25) zu sehen ist der Schlossplatz, welcher zur Zeit der Aufnahme umgebaut und umgestaltet wurde und deshalb eine große Baustelle darstellt. Dahinter befindet sich dann der Marktplatz (bei karund 180g-5) mit der Evangelischen Stadtkirche zur Linken (bei karund 173g0) sowie dem Rathaus zur Rechten (bei karund 187g0). Außerdem gibt es zwei weitere Kirchen zu sehen: Die Kleine Kirche (bei karund 168g-5) und die Katholische Stadtkirche St. Stephan (bei karund 208g0). Und wenn man genau hinschaut, kann man sogar den Turm der Johanniskirche am Werderplatz entdecken (bei karund 164.5g1). Noch weiter hinten zentral im Süden schließlich sieht man den Lauterberg (bei karund 180g2), einen 1893 künstlich aufgeschütteten Berg, der als Wasserhochbehälter diente und die höchste Erhebung in der Kernstadt von Karlsruhe darstellt. Gegenüber auf der gesamten Nordseite befindet sich der Schlossgarten mit einem Tor im Südwesten (bei karund 225g-40), einem Tor genau im Westen (bei karund 270g-10), einem zentralen Tor im Norden (bei karund 360g-10), einem Tor genau im Osten (bei karund 450g-35) und einem Tor im Südosten (bei karund 495g-40). Der "blaue Strahl", nicht ganz gegen Norden hin, sondern etwas westlich der Nordachse (bei karund 337g-25), führt zur Majolika, einer Manufaktur für Keramik, und besteht aus Keramikfliesen in blauer Farbe, welche dort gefertigt wurden. Die Majolika selbst ist auf dem Panorama inmitten des Waldes zwar nicht zu sehen, liegt aber ganz in der Nähe eines deutlich sichtbaren Alten Wasserturms (bei karund 332g0). Außerdem sieht man das Bundesverfassungsgericht (bei karund 235g-15), welches in unmittelbarer Nachbarschaft zu Schloss, Schlossplatz und Schlossgarten auf der südwestlichen Seite gelegen ist. In größerer Entfernung befindet sich Schloss Gottesau in der Oststadt (bei karund 117g0). Noch etwas weiter weg hat man einen Blick auf den Durlacher Turmberg (bei karund 103g4). Der CityPark befindet sich ebenfalls links vom Zentrum in Richtung Süd-Ost und ist auf dem Panorama an einer Ansammlung von Baukränen (bei karund 140g2) zu erkennen.

kanord -100b100
Karlsruhe in zwei 180°-Panoramen - nördlicher Teil (Schlossgarten)
Aufnahme vom 25. März 2011
kasued 80b280
Karlsruhe in zwei 180°-Panoramen - südlicher Teil (Stadt)
Aufnahme vom 25. März 2011

Das nächste hier gezeigte Panorama entstand ebenfalls auf dem Turm des Karlsruher Schlosses und ebenfalls im Frühjahr 2011 und besteht aus zwei Teilen: einem nördlichen Teil, welcher in Richtung des Schlossgartens aufgenommen wurde, und einem südlichen Teil, welcher die der Stadt zugewandte Seite zeigt. Jeder der zwei Teile deckt etwas mehr als 180° ab, so dass die Ost-West-Achse auf beiden Teilen jeweils klar sichtbar ist. Das Schloss ist das Zentrum von 32 Straßen und Alleen, welche vom Schlossturm aus mit einem Winkel von jeweils 11,25° in alle Himmelsrichtungen laufen. Deutlich sieht man die Hauptachsen: Richtung Norden die Linkenheimer Allee (bei kanord 0n-10), Richtung Osten die Richard-Willstätter-Allee (bei kanord 90n-10 bzw. kasued 90s-10), Richtung Süden die Karl-Friedrich-Straße (bei kasued 180s-10) und Richtung Westen die Moltkestraße (bei kasued 270s-10 bzw. kanord -90n-10). Die winkelhalbierenden Achsen sind nur auf der Seite der Stadt klar ausgeprägt, und zwar in Richtung Südosten die Waldhornstraße (bei kasued 135s-10) und in Richtung Südwesten die Waldstraße (bei kasued 215s-10). Auf der Schlossgartenseite dagegen kann man die winkelhalbierenden Achsen, also in Richtung Nordwesten die Welschneureuter Allee (bei kanord -45n-10) und in Richtung Nordosten die Blankenlocher Allee (bei kanord 45n-10), im Wald nicht erkennen. Der Citypark befindet sich im Südosten in der Richtung zwischen Waldhornstraße, deren Verlängerung quasi die Marie-Juchacz-Straße als östlichste Straße im Citypark darstellt (bei kasued 135s7), und Adlerstraße (bei kasued 157.5s7). Das Zentrum des CityParks, der Clara-Immerwahr-Haber-Platz oder kurz "Quartiersplatz" (bei kasued 146.25s7), liegt ziemlich genau in Richtung der verlängerten Kronenstraße.

kaherbst 0b360
Karlsruhe im Herbst
Aufnahme vom 11. November 2011
kaherbsthorizont 0b360
Karlsruhe im Herbst (Horizontlinie)
Aufnahme vom 11. November 2011

Zum Schluss folgen noch zwei 360°-Panoramen, welche ein halbes Jahr später im Herbst 2011 ebenfalls vom Schlossturm aus aufgenommen wurden. Das erste Herbstpanorama umfasst in etwa denselben Bildausschnitt wie das erste Frühlingspanorama. Zu erkennen ist hier, dass die Baustelle vor dem Schloss deutlich kleiner geworden ist. Der Schlossplatz ist im wesentlichen fertig (zwischen kaherbst 170g-10 und kaherbst 190g-10). Nur in den Randbereichen vor den beiden Seitenflügeln des Schlosses ist die Umgestaltung offenbar noch nicht vollendet (bei kaherbst 160g-20 und kaherbst 200g-20). Beim zweiten Panorama sieht man nur die Horzontlinie, diese dafür aber größer und deutlicher als beim ersten Panorama. Insbesondere die herbstlich gefärbten Bäume auf der Nordseite in Schlossgarten und Hardtwald können begeistern (zwischen kaherbsthorizont -90g-20 und kaherbsthorizont 90g-20).

Bedienungsanleitung für die Panorama-Anzeige

Klicken Sie mit der Maus auf ein kleines Panoramabild, so wird dieses Panorama groß im Hintergrund angezeigt. Es folgt danach der Bewegung Ihrer Maus. Dabei wird oben rechts in kleiner Schrift angezeigt, ob und mit welchem Bild das Panorama eingeschaltet ist und wohin (Himmelsrichtung in Grad sowie relative Abweichung von der Waagrechten in Prozent des verfügbaren Panoramabildbereiches nach oben und unten - nach oben bei positiven Werten und nach unten bei negativen Werten) der aktuelle Panoramaausschnitt ausgerichtet oder wie weit (in Prozent der Gesamtbreite und Gesamthöhe des Panoramas) die aktuell angezeigte Bildmitte vom linken unteren Eck des Panoramas entfernt ist. Außerdem wird in der Bildmitte des großen Panoramas ein Fadenkreuz eingeblendet, solange sich die Maus über dem dazugehörenden kleinen Panoramabild, einer entsprechenden Auto-Panorama-Position oder der Panorama-Statusanzeige befindet. Klicken Sie nochmals mit der Maus auf dasselbe kleine Panoramabild, so wird die aktuelle Position sanft eingefroren, was bedeutet, dass sich das Panorama noch bis zur angeklickten Position bewegt und dann stehenbleibt. Dann können Sie die Maus bewegen oder auf dieser Seite irgendwohin scrollen, ohne dass sich das große Panorama im Hintergrund mitbewegt. Nach dem nächsten Klick auf ein kleines Panoramabild wird die Bewegung mit diesem Panorama in groß wieder aufgenommen. Klicken Sie mit der Maus irgendwo außerhalb der kleinen Panoramabilder, so verschwindet das große Panorama vom Hintergrund und die Panorama-Anzeige wird beendet.

Mit dem Scrollrad der Maus lässt sich das angezeigte Panoramabild nach oben oder unten verschieben.

Panorama Beispiel
Beispiel-Panorama zum Ausprobieren
Auto-Panorama-Positionen: Mitte (bei example 50x50),
linker Rand (bei example 0x50), rechter Rand (bei example 100x50),
links unten (bei example 5x10), rechts oben (bei example 95x90)

Außerdem gibt es die Möglichkeit von direkt anfahrbaren Positionen innerhalb der Panoramen. Diese Auto-Panorama-Positionen erkennen Sie an einer speziellen Markierung (example 35x60). Zur unmittelbaren Anzeige des Panoramas mit gleichzeitigem direkten Anfahren der Position klicken Sie die entsprechende Auto-Panorama-Position einfach an. Sobald die gewählte Position im Auto-Modus erreicht ist, wird diese (unabhängig von irgendwelchen Mausbewegungen) beibehalten, bis Sie entweder eine andere Auto-Panorama-Position anklicken, eine Position durch Mausklick direkt in einem kleinen Panoramabild auswählen, die Position mittels Tastatursteuerung verändern (siehe später) oder die Panorama-Anzeige durch Klick auf den Hintergrund abschalten. Wenn gerade eine Auto-Position angefahren ist, werden außerdem am unteren Fensterrand alle auf der aktuellen Seite verfügbaren Auto-Panorama-Positionen angezeigt und die jeweils angefahrene Auto-Position farbig hinterlegt.

Sie haben weiter die Möglichkeit, alle auf einer Seite verfügbaren Panoramen nacheinander durchzuschalten. Durch Mausklick auf die Panorama-Statusanzeige wird das nachfolgende Panorama (oder, falls noch kein Panorama angezeigt wurde, das erste Panorama auf der Seite) angezeigt. Halten Sie dabei gleichzeitig die shift-Taste gedrückt, wird stattdessen auf das vorangehende Panorama (oder, falls noch kein Panorama angezeigt wurde, das letzte Panorama auf der Seite) umgeschaltet.

Das eingeschaltete Panorama lässt sich auch per Tastatur steuern. So wird per Tastendruck mittels Space/Leerzeichen oder Stop die aktuelle Position sofort und unmittelbar eingefroren oder mittels Continue die Bewegung und das Nachverfolgen der Mausbewegung wieder aufgenommen. Falls Sie mit der Maus das Panorama nur nach rechts oder links, nicht jedoch nach oben und unten bewegen möchten (weil Sie beispielsweise zu einem freien Platz auf der Seite nach unten scrollen möchten), so kann die Nachverfolgung der Mausbewegungen mittels Horizontal auf horizontale Bewegungen beschränkt werden. Außerdem können Sie mittels Gentle das Nachverfolgen aller Mausbewegung unterbinden, wobei die aktuelle Bewegung noch zu Ende ausgeführt wird - es handelt sich also um ein "sanftes Einfrieren" der Position mit Nachlauf.

Mit den Cursor-Tasten (nach links), (nach rechts), (nach unten), (nach oben) oder den entsprechenden Tasten 4, 6, 2, 8 auf dem Nummernblock können Sie die Position des Panoramas in feinen Stufen (jeweils ein Bildpunkt bzw. Pixel) verschieben. Wenn Sie beim Betätigen der entsprechenden Cursor-Taste gleichzeitig eine der Umschalt-Tasten shift, ctrl oder alt gedrückt halten, vergrößern sich diese Stufen auf das 8-, 64- oder 512-fache (also jeweils 8, 64 oder 512 Bildpunkte bzw. Pixel). Weiterhin können Sie einige vordefinierte Positionen im Panorama direkt anfahren, und zwar mit 1 den linken unteren Rand, mit 3 den rechten unteren Rand, mit 7 den linken oberen Rand, mit 9 den rechten oberen Rand und mit 5 die Mitte bzw. die Initialposition des Panoramas. Außerdem können Sie das Panorama fortlaufend nach rechts oder links mittels Right oder Left bewegen. Dabei wird durch mehrfachen Tastendruck die Geschwindigkeit in der jeweiligen Richtung erhöht bzw. in der Gegenrichtung erniedrigt. Auch hier kann mittels Space/Leerzeichen oder Stop die aktuell angezeigte Position unmittelbar eingefroren oder mittels Gentle die Bewegung sanft und mit Nachlauf beendet werden. Und schließlich können Sie alle Auto-Positionen, welche für das gerade angezeigte Panorama definiert sind, mittels Autopos der Reihe nach durchschalten. Dabei wird mit shift Autopos die Reihenfolge der anzufahrenden Auto-Positionen umgekehrt sowie mit ctrl Autopos die zuletzt angefahrene Auto-Position nochmals angefahren.

Unterhalb des jeweils aktuellen kleinen Panoramabildes wird stets dynamisch freier Platz eingefügt, um einen entsprechenden Ausschnitt des großen und im Hintergrund angezeigten Panoramas ohne störende Schrift oder andere davorliegende Seitenelemente betrachten zu können. Mittels Freiraum wird dieser freie Platz entfernt oder, falls Sie ihn zuvor abgeschaltet haben, wiederum neu eingefügt.

Das Fadenkreuz in der Bildmitte des großen Panoramas können Sie bei aktiviertem Panorama explizit (aber auch nur vorübergehend bis zur nächsten entsprechenden Mausbewegung oder Panorama-Aktion) mittels Zentrum zur Anzeige bringen. Mittels shift Zentrum schalten Sie die Anzeige des Fadenkreuzes dauerhaft ein (unabhängig von einer Panoramaanzeige sowie der Mausposition) und mittels ctrl Zentrum wird das Fadenkreuz dauerhaft ausgeschaltet. Mit Zentrum (ohne shift oder ctrl) wird das Standardverhalten wiederhergestellt.

Das Panorama kann mit einer gewissen Dämpfung auf Mausbewegungen und Positionsanpassungen reagieren oder das Anfahren von Auto-Panorama-Positionen vornehmen. Den Dämpfungsfaktor können Sie bei aktiviertem Panorama per Tastendruck innerhalb gewisser Grenzen mittels Plus oder + (plus) vergrößern - dann reagiert das Panorama langsamer - oder mittels Minus oder - (minus) verkleinern - dann reagiert das Panorama schneller. Der aktuell eingestellte Dämpfungsfaktor lässt sich mittels Damping jederzeit neben der Position anzeigen. Bei langsamen Rechnern reagiert das Panorama bei größeren Dämpfungswerten etwas träge. Falls dies bei Ihnen bei dem voreingestellten Wert der Fall sein sollte, stellen Sie die Dämpfung mittels 0 einfach auf den kleinsten Wert.

Sie haben weiter die Möglichkeit, alle auf einer Seite verfügbaren Panoramen nacheinander durchzuschalten, und zwar können Sie das nächste Panorama mittels Next oder das vorige Panorama mittels preVious anzeigen. Schließlich kann die Panorama-Anzeige mittels Escape, Exit, eXit oder Quit beendet werden.

Während der Panorama-Anzeige wird rechts eine kurze Erläuterung der Tastaturbedienung eingeblendet.

Ein Feature ist per Voreinstellung nicht freigeschaltet, und zwar das Vergrößern und Verkleinern der Panoramaanzeige auf Tastendruck. Dies funktioniert nur mit modernen Browsern in den jeweils neuesten Versionen, welche die entsprechende Eigenschaft von CSS3 (background-size) unterstützen, beispielsweise Mozilla Firefox (ab Version 4), Google Chrome (ab Version 4), Opera (ab Version 10) oder Apple Safari (ab Version 5). Auch mit Microsoft Internet Explorer (ab Version 9) sollte es funktionieren. Mit ctrl alt 0 schalten Sie das Feature ein, was anhand einer entsprechenden Skalierungsanzeige (in Prozent) direkt über der Panorama-Positionsanzeige erkenntlich ist. Danach können Sie mittels ctrl Plus oder ctrl + (plus) die Darstellung des Panoramas vergrößern, mittels ctrl Minus oder ctrl - (minus) verkleinern und schließlich mittels ctrl 0 wieder auf 100% zurückstellen. Und auch das Scrollrad der Maus bewirkt nun nicht mehr eine Verschiebung des Panoramas, sondern eine Vergrößerung bzw. Verkleinerung der Darstellung des Panoramas. Falls sich dabei die Panoramadarstellung auf dem Bildschirm doch nur verschiebt (und zwar nicht nur nach oben oder unten, sondern gleichzeitig auch nach links oder rechts), aber nicht in der Größe verändert, unterstützt Ihr Browser die für dieses Feature notwendige Eigenschaft von CSS3 leider nicht. Dann schalten Sie das Feature mit ctrl alt 0 einfach wieder ganz aus, woraufhin die Skalierungsanzeige verschwindet und der Skalierungsfaktor auf 100% zurückgestell wird.

Noch ein kleiner Hinweis: Der erste Aufruf eines Panoramas dauert vermutlich etwas länger als jeder weitere Aufruf desselben Panoramas. Der Grund dafür ist das notwendige Laden der Panoramabilder vor deren Anzeige. Durch Mausklick auf die Panorama-Statusanzeige bei gleichzeitig gedrückter ctrl-Taste können Sie alle Panoramabilder vorladen, so dass der spätere Aufruf aller Panoramen ohne Zeitverzögerung funktioniert. Dieses Vorladen aller Panoramabilder benötigt allerdings einigen Speicher und ist deshalb bei älteren und weniger leistungsfähigen Rechnern nicht empfehlenswert, weshalb hier auf der WebSite auf ein automatisches Vorladen verzichtet wird.

Achtung! Die Panoramen funktionieren nur bei eingeschaltetem JavaScript!