Es gibt viele Feiertage. Bei uns in Deutschland sind die meisten davon christlicher Herkunft. Auch im SENFKoRN wird manchmal gefeiert. Aber warum feiern wir Weihnachten, Ostern oder "Vatertag"? Hier geben wir Ihnen eine Erklärung zu einigen Feiertagen und verweisen dabei, soweit möglich, auch auf deren Ursprung und insbesondere auf die jeweilige Bibelstelle, aus welcher sich das Fest ergibt.
alle Feiertage - Advent - Nikolaustag - Heiliger Abend - Weihnachten - Sylvester - Neujahr - Epiphanias/Erscheinungsfest/Heilige Drei Könige - Fastnacht/Fasching/Karneval - Palmsonntag - Gründonnerstag - Karfreitag - Ostern - Tag der Arbeit - Christi Himmelfahrt - Pfingsten - Fronleichnam - Erntedankfest - Tag der Deutschen Einheit - Geburtstag - Reformationstag - Allerheiligen - Martinstag - Buß- und Bettag - Ewigkeitssonntag/Totensonntag
umfasst den Zeitraum vom ersten Adventssonntag bis Heiligabend, die vier Adventssonntage sind die letzten vier Sonntage vor Weihnachten, der erste Adventssonntag fällt immer auf den Sonntag zwischen dem 27. November und dem 3. Dezember (jeweils einschließlich),
also am
02.12.2007,
09.12.2007,
16.12.2007,
23.12.2007,
30.11.2008,
07.12.2008,
14.12.2008,
21.12.2008,
29.11.2009,
06.12.2009,
13.12.2009,
20.12.2009,
28.11.2010,
05.12.2010,
12.12.2010,
19.12.2010,
27.11.2011,
04.12.2011,
11.12.2011,
18.12.2011,
02.12.2012,
09.12.2012,
16.12.2012,
23.12.2012,
01.12.2013,
08.12.2013,
15.12.2013,
22.12.2013,
30.11.2014,
07.12.2014,
14.12.2014,
21.12.2014,
29.11.2015,
06.12.2015,
13.12.2015,
20.12.2015
Der Name "Advent" stammt aus dem lateinischen "advenit" und bedeutet "er kommt". So ist der Advent das Warten auf eine Ankunft und insbesondere das Warten auf die Ankunft Jesu Christi. Dies ist durchaus im doppelten Sinne zu verstehen: zum einen in Bezug auf Weihnachten die Geburt von Jesus Christus, aber auch seine Wiederkehr am Ende aller Tage. Man bereitet sich im Advent also auf Weihnachten vor, und dafür sind rund vier Wochen vorgesehen, welche durch die vier letzten Sonntage vor Weihnachten eingerahmt werden.
Advent liegt (zumindest weitgehend bis auf wenige letzte Novembertage in manchen Jahren) im Dezember. Einige beginnen allerdings schon weit früher mit der Vorbereitung auf Weihnachten, was man beispielsweise daran sieht, dass in vielen Geschäften bereits im August mit dem Verkauf von Christstollen und Lebkuchen begonnen wird und manche Fußgängerzone bereits weit vor dem Ewigkeitssonntag (also dem letzten Sonntag vor dem Beginn der Adventszeit) in weihnachtlicher Festbeleuchtung erstrahlt. Dabei wird dann sicher vor allem an die armen vergesslichen Menschen gedacht, die rechtzeitig an das nahende Weihnachtsfest erinnert werden müssen, da diese sonst womöglich erst an Heiligabend daran denken würden, ihre Last-Minute-Weihnachtsgeschenke einzukaufen.
Mit dem 1. Adventssonntag beginnt das neue Kirchenjahr, nachdem das vorherige Kirchenjahr mit dem Ewigkeitssonntag eine Woche vorher geendet hat.
immer am 6. Dezember,
also am
06.12.2007,
06.12.2008,
06.12.2009,
06.12.2010,
06.12.2011,
06.12.2012,
06.12.2013,
06.12.2014,
06.12.2015
Der Nikolaus, welcher den Kindern in der Nacht vom 5. auf den 6. Dezember die vor die Türe gestellten Stiefel mit allerlei Süßigkeiten, Geschenken und manchmal auch einer Rute füllt, geht zurück auf Nikolaus von Myra. Dieser wirkte in der ersten Hälfte des 4. Jahrhunderts in Kleinasien (in der heutigen Türkei) als Bischof. Er verteilte sein ererbtes Vermögen unter den Armen und gilt insbesondere als Wohltäter der Kinder.
immer am 24. Dezember,
also am
24.12.2007,
24.12.2008,
24.12.2009,
24.12.2010,
24.12.2011,
24.12.2012,
24.12.2013,
24.12.2014,
24.12.2015
Am Heiligen Abend, der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember, wird an die Geburt Jesu Christi in einem Stall in Bethlehem gedacht. Der "König der Juden", geboren in einem Stall, wo Ochs und Esel ihr Zuhause hatten, und gelegt in eine Krippe, aus der die beiden Tiere fraßen? Das war schon damals eine provokante Vorstellung und ist es bis heute geblieben! Die Leute trachten im täglichen Leben nach Geld und immer noch mehr Geld, schon die Kinder wollen gerade an Heiligabend möglichst teure Geschenke unter dem Weihnachtsbaum liegen haben, damit sie mit den Geschenken ihrer Freunde konkurrieren können, und dabei feiern wir alle ein Fest zu Ehren eines in Armut geborenen Kindes? Tatsächlich eine merkwürdige Sache ... es wäre wirklich an der Zeit, über den wahren Sinn von Weihnachten nachzudenken und Weihnachten nicht nur als Ware und die Zeit vor Weihnachten, also die Adventszeit, nicht nur als die Hauptgeschäftszeit des Einzelhandels im Kalenderjahr zu begreifen!
nachzulesen in Lukas 2, 1-20 (Jesu Geburt), Matthäus 1, 18-25 (Jesu Geburt)
immer am 25. und 26. Dezember,
also am
25.12.2007,
26.12.2007,
25.12.2008,
26.12.2008,
25.12.2009,
26.12.2009,
25.12.2010,
26.12.2010,
25.12.2011,
26.12.2011,
25.12.2012,
26.12.2012,
25.12.2013,
26.12.2013,
25.12.2014,
26.12.2014,
25.12.2015,
26.12.2015
An Weihnachten und insbesondere an Heiligabend feiern wir die Geburt Jesu Christi, des menschgewordenen Sohnes Gottes, welcher den "Alten Bund", den Gott durch Mose mit dem Volk Israel beschlossen hatte und der in Form der Zehn Gebote von Mose sogar in Stein gemeiselt wurde, durch einen "Neuen Bund" ersetzt. Galt im Alten Testament noch das Prinzip "Auge um Auge, Zahn um Zahn", so ist im Neuen Testament die "Liebe für die Mitmenschen" die wesentliche Eigenschaft, welche das Handeln von Jesus Christus beschreibt und was dieser auch von allen Menschen fordert: "Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst!"
nachzulesen in 2. Buch Mose 19, 1-14 (Der Alte Bund), 2. Buch Mose 20, 1-17 (Die Zehn Gebote), 2. Buch Mose 21, 23-25 (Auge um Auge, Zahn um Zahn), Matthäus 22, 34-40 (Die Frage nach dem höchsten Gebot), Markus 12, 28-34 (Die Frage nach dem höchsten Gebot)
immer am 31. Dezember,
also am
31.12.2007,
31.12.2008,
31.12.2009,
31.12.2010,
31.12.2011,
31.12.2012,
31.12.2013,
31.12.2014,
31.12.2015
Sylvester ist, ebenso wie Neujahr, eigentlich kein kirchlicher Feiertag. Trotzdem wird das Ende des Alten Jahres in den meisten Kirchen mit einem Gottesdienst festlich begangen.
immer am 1. Januar,
also am
01.01.2007,
01.01.2008,
01.01.2009,
01.01.2010,
01.01.2011,
01.01.2012,
01.01.2013,
01.01.2014,
01.01.2015
Neujahr ist, ebenso wie Sylvester, eigentlich kein kirchlicher Feiertag. Trotzdem wird der Beginn des Neuen Jahres in den meisten Kirchen mit einem Gottesdienst festlich begangen.
immer am 6. Januar,
also am
06.01.2007,
06.01.2008,
06.01.2009,
06.01.2010,
06.01.2011,
06.01.2012,
06.01.2013,
06.01.2014,
06.01.2015
Epiphanias ist eines der ältesten Feste der christlichen Kirchen. An Epiphanias wird die Offenbarung der Göttlichkeit des Herrn gefeiert, die traditionell durch drei Erzählungen aus dem Neuen Testament deutlich wird. Zunächst ist dies die Ankunft der Weisen aus dem Morgenland, desweiteren die Taufe Jesu im Jordan und schließlich das erste Wunder Jesu durch die Verwandlung von Wasser zu Wein bei der Hochzeit von Kana. Früher war Epiphanias hauptsächlich das Fest der Geburt und Taufe Christi sowie gleichzeitig der Beginn des Neuen Jahres. Mit der Verlagerung des Festes der Geburt Christi auf den 25. Dezember trat dann immer mehr die Erzählung der Weisen aus dem Morgenland für diesen Tag in den Vordergrund.
nachzulesen in Matthäus 2, 1-12 (Die Weisen aus dem Morgenland), Matthäus 3, 1-17 (Jesu Taufe), Markus 1, 4-11 (Jesu Taufe), Lukas 3, 3-22 (Jesu Taufe), Johannes 2, 1-11 (Die Hochzeit zu Kana)
Schmotziger Donnerstag bis Faschingsdienstag, Aschermittwoch, das Ende von Fastnacht und Beginn der Passions- oder Fastenzeit, liegt sechseinhalb Wochen oder 46 Tage vor Ostern,
also am
15.02.2007,
19.02.2007,
20.02.2007,
31.01.2008,
04.02.2008,
05.02.2008,
19.02.2009,
23.02.2009,
24.02.2009,
11.02.2010,
15.02.2010,
16.02.2010,
03.03.2011,
07.03.2011,
08.03.2011,
16.02.2012,
20.02.2012,
21.02.2012,
07.02.2013,
11.02.2013,
12.02.2013,
27.02.2014,
03.03.2014,
04.03.2014,
12.02.2015,
16.02.2015,
17.02.2015
Fastnacht, Fasching oder Karneval, wie es je nach Gegend oder Landstrich in Deutschland genannt wird, war ursprünglich der Vorabend der Fastenzeit, an welchem man noch einmal ausgelassen feiern und Fleisch essen durfte, bevor man in der 40-tägigen Fasten- oder Passionszeit Enthaltsamkeit üben sollte. Daher ist Fastnacht also die Nacht vor dem Fasten und Karneval das dem Fleisch Lebewohlsagen. Ausgedehnt wurde diese Zeit später auf den Zeitraum beginnend an Dreikönig oder gar dem 11.11. bis zum Aschermittwoch, mit dem die insgesamt sechseinhalbwöchige Fastenzeit vor Ostern ihren Anfang nimmt. Dass Aschermittwoch 46 Tage vor Ostersonntag liegt, obwohl die Fastenzeit nur 40 Tage umfasst, ist dadurch begründet, dass die Sonntage während der Fastenzeit für die 40 Fastentage nicht mitgezählt werden. Die eigentliche Hochzeit von Fastnacht beginnt mit dem Schmotzigen Donnerstag, auch Weiberfastnacht genannt, und erreicht ihren absoluten Höhepunkt an Rosenmontag und Faschingsdienstag. Karneval wird oft als Gegenventil zu den Einschränkungen, welche man in den Wochen vor Ostern auf sich nehmen soll, bezeichnet und gab in früherer Zeit dem einfachen Volk auch Gelegenheit, der Obrigkeit die Meinung zu sagen. Im Gegensatz zu überwiegend katholischen Gegenden Süddeutschlands, wo die schwäbisch-allemannische Fasnet zu Hause ist, oder dem katholischen Rheinland, wo man Karneval feiert, steht die Protestantische Kirche dieser Feierzeit eher kritisch gegenüber. Solange nicht übertrieben wird, soll jedoch jeder gerne Fastnacht, Fasching oder Karneval feiern ...
immer am Sonntag eine Woche vor dem Ostersonntag,
also am
01.04.2007,
16.03.2008,
05.04.2009,
28.03.2010,
17.04.2011,
01.04.2012,
24.03.2013,
13.04.2014,
29.03.2015
Mit dem Palmsonntag beginnt die Karwoche, welche am Karfreitag ihren Tiefpunkt und in der Osternacht, der Nacht auf Ostersonntag, ihren Höhepunkt und gleichzeitig ihr Ende erlebt. An Palmsonntag zieht Jesus Christus, der verheißene und langersehnte Messias, feierlich in Jerusalem ein. Aber nicht auf einem stattlichen Pferd, wie es einem Messias gebührt, sondern auf einem kleinen Esel reitet er unter den Hurra-Rufen seiner Anhänger und auf einem mit Palmzweigen feierlich geschmückten Weg nach Jerusalem. Auch hierin wird die Provokation für die Menschen deutlich, welche an Heiligabend mit der Geburt Jesu in einem kleinen Stall ihren Anfang nahm und an Karfreitag in der Aufschrift "INRI - Iesus Nazarenus Rex Iudaeorum" (zu deutsch "Jesus von Nazareth, König der Juden") über dem gekreuzigten Christus schließlich ihren Höhepunkt findet.
nachzulesen in Matthäus 21, 1-11 (Jesu Einzug in Jerusalem), Markus 11, 1-11 (Jesu Einzug in Jerusalem), Lukas 19, 28-40 (Jesu Einzug in Jerusalem), Johannes 12, 12-19 (Der Einzug in Jerusalem)
immer am Donnerstag vor Karfreitag,
also am
05.04.2007,
20.03.2008,
09.04.2009,
01.04.2010,
21.04.2011,
05.04.2012,
28.03.2013,
17.04.2014,
02.04.2015
An Gründonnerstag feiert Jesu das letzte Abendmahl mit seinen Jüngern. Dabei wäscht er ihnen die Füße, wogegen insbesondere sein Lieblingsjünger Petrus protestiert. Aber Jesus lässt sich nicht in der Ausführung seiner Tat der Nächstenliebe beirren. Später am Abend gehen Jesus und seine Jünger in den Garten Getsemane, wo er mit seinen Jüngern beten will. Doch seine Jünger sind zu müde und schlafen ein. Dann schließlich führt Judas, der Verräter unter den Jüngern, eine Meute bewaffneter Männer zu Jesus, um ihn damit zu verraten. Er wird gefangengenommen und schwört dabei ein weiteres Mal der Gewalt ab, als er einen seiner Jünger, welcher ihn mit dem Schwert zu verteidigen sucht, zur Gewaltlosigkeit aufruft. Für Christus ist Gewalt kein Mittel. Aber damit provoziert er wieder einmal seine Jünger. Oder er enttäuscht sie hier vielmehr. Sie fliehen, weil sie um ihr eigenes Leben Angst haben und nichts gegen die Feinde ausrichten können und dürfen.
nachzulesen in Matthäus 26, 20-30 (Das Abendmahl), Markus 14, 17-26 (Das Abendmahl), Lukas 22, 19-20 (Das Abendmahl), Johannes 13, 1-20 (Die Fußwaschung), Matthäus 26, 36-46 (Jesus in Getsemane), Matthäus 26, 47-56 (Jesu Gefangennahme)
immer am letzten Freitag vor Ostern,
also am
06.04.2007,
21.03.2008,
10.04.2009,
02.04.2010,
22.04.2011,
06.04.2012,
29.03.2013,
18.04.2014,
03.04.2015
Jesus wird vom römischen Statthalter Pilatus zum Tode verurteilt. Schließlich wird er hinauf zur Schädelstätte, dem Berg Golgata, geführt. Obwohl Jesus sichtlich geschwächt ist, muss er dabei als besondere Strafe und Demütigung sein eigenes Kreuz tragen. Und schließlich wird er auf dem Berg Golgata in der Mitte zwischen zwei gewöhnlichen Verbrechern gekreuzigt, wobei die Soldaten ihn verspotten und untereinander um seine Kleider losen. So stirbt Christus schließlich unter erbärmlichen Umständen. Und wenn die Geschichte an dieser Stelle ihr Ende gefunden hätte, würde heute, rund 2000 Jahre später, sicher niemand mehr von diesem Zimmermann aus Nazareth sprechen. Aber wenige Tage später ist Ostern!
nachzulesen in Matthäus 27, 15-26 (Jesu Verurteilung), Matthäus 27, 32-56 (Jesu Kreuzigung und Tod), Markus 15, 21-41 (Jesu Kreuzigung und Tod), Lukas 23, 32-56 (Jesu Kreuzigung und Tod), Johannes 19, 16-37 (Jesu Kreuzigung und Tod)
immer am Sonntag (und Montag) nach dem ersten Vollmond nach Frühlingsanfang, der Ostersonntag liegt zwischen dem 22. März und dem 25. April (jeweils einschließlich),
also am
08.04.2007,
09.04.2007,
23.03.2008,
24.03.2008,
12.04.2009,
13.04.2009,
04.04.2010,
05.04.2010,
24.04.2011,
25.04.2011,
08.04.2012,
09.04.2012,
31.03.2013,
01.04.2013,
20.04.2014,
21.04.2014,
05.04.2015,
06.04.2015
Noch an Karfreitag, dem Tag seiner Kreuzigung, wird Jesus in ein Felsengrab gelegt. Dies muss so schnell geschehen, da am darauffolgenden Samstag, dem Sabbat, einem Juden jegliche Arbeit untersagt ist. So bleibt der Leichnam des Christus am Samstag unbeaufsichtigt. Allerdings sind vor dem mit einem großen und schweren Stein verschlossenen Grab sowohl einige Frauen, um Jesus nahe zu sein, als auch Soldaten, die als Wache aufgestellt werden, weil Pilatus sowie den Hohenpriestern und Pharisäer einfällt, dass Jesus noch zu Lebzeiten seine Auferstehung vom Tode angekündigt hat, und davor haben sie Angst. Erst am Sonntag kommen die Frauen um Jesus in aller Frühe wieder an das Grab, um nach Jesus zu sehen. Aber sie finden ihn nicht, sondern ein Engel rollt den schweren Stein fort, zeigt den Frauen das leere Grab und erklärt den sich heftig fürchtenden Frauen, dass der Christus auferstanden ist.
nachzulesen in Matthäus 28, 1-10 (Jesu Auferstehung), Markus 16, 1-8 (Jesu Auferstehung)
immer am 1. Mai,
also am
01.05.2007,
01.05.2008,
01.05.2009,
01.05.2010,
01.05.2011,
01.05.2012,
01.05.2013,
01.05.2014,
01.05.2015
Der Tag der Arbeit ist ein rein weltlicher Festtag. Da es aber ein gesetzlicher Feiertag in Deutschland ist, ist natürlich auch das SENFKoRN davon betroffen.
immer am Donnerstag 39 Tage nach dem Ostersonntag,
also am
17.05.2007,
01.05.2008,
21.05.2009,
13.05.2010,
02.06.2011,
17.05.2012,
09.05.2013,
29.05.2014,
14.05.2015
Nach seiner Auferstehung vom Tode an Ostern zeigt sich Jesus mehrere Male seinen Jüngern, bis er schließlich zurück zu seinem Vater im Himmel auffährt. Daran erinnert das Fest Himmelfahrt.
Der
"Vatertag",
welcher hierzulande ebenfalls an Christi Himmelfahrt gefeiert wird
und ein Gegenstück zum
"Muttertag"
(dem zweiten Sonntag im Mai)
darstellen soll,
hat keine christliche Bedeutung und Tradition,
sondern nutzt den arbeitsfreien gesetzlichen Feiertag
für eher
"weltliche Freuden"
.
nachzulesen in Markus 16, 19 (Jesu Himmelfahrt), Lukas 24, 50-52 (Jesu Himmelfahrt), Apostelgeschichte 1, 1-11 (Christi Himmelfahrt)
immer am Sonntag und Montag genau sieben Wochen (also 49 Tage) nach Ostern und damit zehn Tage nach Christi Himmelfahrt,
also am
27.05.2007,
28.05.2007,
11.05.2008,
12.05.2008,
31.05.2009,
01.06.2009,
23.05.2010,
24.05.2010,
12.06.2011,
13.06.2011,
27.05.2012,
28.05.2012,
19.05.2013,
20.05.2013,
08.06.2014,
09.06.2014,
24.05.2015,
25.05.2015
An Pfingsten geht der Geist Gottes auf die Anhänger Christi hernieder. Jeder der versammelten Leute spricht danach in einer eigenen Sprache von diesem Ereignis, womit alle Fremden, mit denen sie reden, sie problemlos in der jeweiligen Muttersprache verstehen. Damit stellt Pfingsten gleichsam das Gegenstück zur babylonischen Sprachverwirrung dar, welche mit dem Turmbau zu Babel im Alten Testament beschrieben wird. Pfingsten wird als Geburt der Kirche angesehen, weil von da an die Anhänger Christi in aller Welt in der Lage sind, vom Wirken Christi zu berichten. Als Sinnbild für den Geist Gottes und damit für Pfingsten dient häufig die Taube, da der Heilige Geist auf Jesus nach dessen Taufe in Form einer Taube herniedergeht.
nachzulesen in 1. Buch Mose 11, 1-9 (Der Turmbau zu Babel), Lukas 3, 21-22 (Jesu Taufe), Apostelgeschichte 2, 1-18 (Das Pfingstwunder)
immer am Donnerstag zehn Tage nach Pfingstmontag,
also am
07.06.2007,
22.05.2008,
11.06.2009,
03.06.2010,
23.06.2011,
07.06.2012,
30.05.2013,
19.06.2014,
04.06.2015
Fronleichnam ist ein rein katholischer Festtag. Da es aber ein gesetzlicher Feiertag in Baden-Württemberg ist, ist natürlich auch das SENFKoRN davon betroffen.
immer am ersten Sonntag nach dem 29. September (dem Michaelistag),
also am
30.09.2007,
05.10.2008,
04.10.2009,
03.10.2010,
02.10.2011,
30.09.2012,
06.10.2013,
05.10.2014,
04.10.2015
Am Erntedankfest danken wir für die eingebrachte Ernte, also für das, was Gott uns in der Natur zum Leben und Essen gibt. Wir sollen dabei daran erinnert werden, dass es eben nicht von uns allein abhängt, was wir zum Leben haben.
immer am 3. Oktober,
also am
03.10.2007,
03.10.2008,
03.10.2009,
03.10.2010,
03.10.2011,
03.10.2012,
03.10.2013,
03.10.2014,
03.10.2015
Der Tag der Deutschen Einheit ist ein rein weltlicher Festtag. Da es aber ein gesetzlicher Feiertag in Deutschland ist, ist natürlich auch das SENFKoRN davon betroffen.
seit 2008 immer am 18. Oktober,
also am
18.10.2008,
18.10.2009,
18.10.2010,
18.10.2011,
18.10.2012,
18.10.2013,
18.10.2014,
18.10.2015
Das Feiern von Geburtstagen ist zwar nicht biblischen Ursprungs, aber natürlich trotzdem erlaubt. Und wenn das SENFKoRN Geburtstag hat, dann ist das ganz sicher ein Grund zur Freude!
immer am 31. Oktober,
also am
31.10.2007,
31.10.2008,
31.10.2009,
31.10.2010,
31.10.2011,
31.10.2012,
31.10.2013,
31.10.2014,
31.10.2015
Martin Luther wollte keine Spaltung der Kirche. Er war Mönch der katholischen Kirche, und er wollte seine Kirche reformieren. Als er dies eine Zeitlang vergeblich innerkirchlich versucht hatte, verfasste er 95 Thesen, was in der Kirche falsch war und reformiert werden müsste, und schickte diese Thesen mit einem Brief am 31. Oktober 1517 an den Erzbischof. Ob er das Papier an jenem Vorabend von Allerheiligen im Jahr 1517 wirklich auch an die Tür der Schlosskirche zu Wittenberg geheftet hat, damals eine nicht unübliche Methode der Verbreitung von Neuigkeiten und der Anstiftung von öffentlichen Diskussionen um kontroverse Themen, ist dagegen nicht sicher. Aber selbst wenn es nur eine Legende ist, wurde dieses Ereignis quasi zum Sinnbild für die Reformation.
In Erinnerung an den "Thesenanschlag" und an die von Martin Luher initiierte Reform der Kirche, die letztlich die Gründung der Protestantischen Kirche bewirkt hat, begehen wir in jedem Jahr den Reformationstag am 31. Oktober.
immer am 1. November,
also am
01.11.2007,
01.11.2008,
01.11.2009,
01.11.2010,
01.11.2011,
01.11.2012,
01.11.2013,
01.11.2014,
01.11.2015
In der Katholischen Kirche gibt es viele Heilige. Da es aufgrund der Vielzahl der Heiligen und der beschränkten Anzahl der Tage eines Jahres nicht möglich ist, jedem Heiligen einen eigenen speziellen Tag zu widmen, wurde der Feiertag Allerheiligen geschaffen, an dem "aller Heiligen" (sowohl derer, die von der Kirche heiliggesprochen wurden, als auch der nicht explizit heiliggesprochenen "Heiligen") gedacht wird. Auf Allerheiligen folgt in der Katholischen Kirche außerdem mit "Allerseelen" am 2. November jeden Jahres ein Gedenktag für alle Toten.
In der Protestantischen Kirche ist Allerheiligen ein Gedenktag von etwas geringerer Bedeutung. "Allerseelen" dagegen ist hier durch den Ewigkeitssonntag am Ende des Monats November ersetzt.
immer am 11. November,
also am
11.11.2007,
11.11.2008,
11.11.2009,
11.11.2010,
11.11.2011,
11.11.2012,
11.11.2013,
11.11.2014,
11.11.2015
Martin von Tours lebte im 4. Jahrhundert und war Bischof von Tours in Frankreich. Als römischer Soldat teilte er im Winter seinen Mantel vor dem Stadttor mit einem Bettler. Als man ihn zum Bischof weihen wollte, versteckte er sich in einem Gänsestall, weil er das Amt nicht annehmen wollte. Die Gänse verrieten seine Anwesenheit allerdings durch ihr lautes Geschnatter, so dass er eben doch Bischof wurde.
Am Martinstag im Jahr 1483, also am 11. November 1483, wurde Martin Luther, der Kirchenreformator und Begründer der Protestantischen Kirche, getauft, nachdem er am Tag zuvor, dem 10. November 1483, zur Welt gekommen war.
immer am Mittwoch vor dem Ewigkeitssonntag, also elf Tage vor dem ersten Adventssonntag oder am letzten Mittwoch vor dem 23. November,
also am
21.11.2007,
19.11.2008,
18.11.2009,
17.11.2010,
16.11.2011,
21.11.2012,
20.11.2013,
19.11.2014,
18.11.2015
Der Buß- und Bettag fordert uns zur Umkehr auf. Buße ist nicht als Bestrafung gedacht, sondern als Aufforderung für jeden einzelnen, sein eigenes Leben und Handeln zu überdenken. Buße hat in der Bibel eine lange Tradition. So verkündet Gott dem Volk in Ninive durch den Propheten Jona den nahen Untergang aufgrund ihrer Bosheit. Das Volk kehrt daraufhin um und tut Buße, es bereut und ändert sein Verhalten, weshalb Gott die Stadt nicht zerstört, wie er es vorher durch Jona angekündigt hatte. Gleichzeitig ist diese Geschichte also auch ein Beispiel dafür, dass Gott vergibt.
nachzulesen in Jona 3, 1-10 (Jonas Predigt und Ninives Buße)
immer am Sonntag eine Woche vor dem ersten Adventssonntag, also am Sonntag zwischen dem 20. und 26. November (jeweils einschließlich),
also am
25.11.2007,
23.11.2008,
22.11.2009,
21.11.2010,
20.11.2011,
25.11.2012,
24.11.2013,
23.11.2014,
22.11.2015
Da in der evangelischen Kirche der Feiertag Allerheiligen und mit ihm auch der Tag danach, "Allerseelen" als Gedenktag für die Verstorbenen, nicht speziell gefeiert wird, hat man im 19. Jahrhundert einen anderen Tag für das Totengedenken bestimmt, nämlich den letzten Sonntag des Kirchenjahres, der deshalb auch als "Totensonntag" bezeichnet wird. Gleichzeitig soll dieser Sonntag aber an den Jüngsten Tag erinnern und wird deshalb auch "Ewigkeitssonntag" genannt.
Mit dem Ewigkeitssonntag endet das Kirchenjahr, welches eine Woche später am 1. Adventssonntag mit der Erwartung von Christi Geburt von neuem beginnt.
nachzulesen in Johannes 6, 38-40 (Jesu Ankündigung der Auferweckung am Jüngsten Tage), Offenbarung 20, 1-15 (Das tausendjährige Reich, der letzte Kampf und das Weltgericht)
alle Feiertage - Advent - Nikolaustag - Heiliger Abend - Weihnachten - Sylvester - Neujahr - Epiphanias/Erscheinungsfest/Heilige Drei Könige - Fastnacht/Fasching/Karneval - Palmsonntag - Gründonnerstag - Karfreitag - Ostern - Tag der Arbeit - Christi Himmelfahrt - Pfingsten - Fronleichnam - Erntedankfest - Tag der Deutschen Einheit - Geburtstag - Reformationstag - Allerheiligen - Martinstag - Buß- und Bettag - Ewigkeitssonntag/Totensonntag